iPad-Launch in Europa verschoben

Europa muss warten: Apple hat den langerwarteten Release seines iPad in Europa auf Ende Mai verschoben. Das teilte der Konzern am Mittwoch in New York mit. Die Nachfrage sei viel höher ausgefallen als erwartet, so Apple. Zwar habe man in der ersten Woche mehr als 500.000 iPads ausgeliefert, aber die Nachfrage werde wohl in den nächsten Wochen das Angebot übersteigen. Außerdem seien bereits zahlreiche iPads bestellt, die Ende April ausgeliefert werden müssten. Zudem gäbe es bereit eine große Zahl an Bestellungen für die Mobilfunk-Variante, die Ende April in den USA auf den Markt kommen soll. Apple-Boss Steve Jobs hatte zwar kürzlich versprochen, so schnell wie möglich zu produzieren. Das verhinderte aber nicht, dass es in den USA schon zu Engpässen bei den Lieferungen kam; in der größten amerikanischen Elektronikkette Best Buy waren die Tablet-Computer bereits ausverkauft.
Ab wann, wie und zu welchem Preis Kunden in Europa den Tablet-PC kaufen können, soll am 10. Mai bekanntgegeben werden. Ab diesem Datum werden auch online Bestellungen entgegengenommen. In den Läden wird der iPad wohl ab Ende Mai zu finden sein.
Das iPad ist seit Anfang April in den USA im Handel. Schon am ersten Tag war der Ansturm auf den neuen Tablet-PC enorm, über 300.000 Stück gingen über den Ladentisch.