Die Abnahme des Sehvermögens rechtzeitig erkennen

Viele Menschen leben jahrelang ohne Beeinträchtigungen des Sehvermögens. Durch die hohe Belastung der Augen im Alltag, ob im Beruf durch das Arbeiten am Monitor oder bei stundenlangen Fahrten mit dem Auto, schwindet bei einigen Menschen mit der Zeit das Sehvermögen. Es handelt sich um einen schleichenden Prozess. Das Beurteilung der eigenen Sehkraft ist oftmals stark verzerrt. Erst wenn Verkehrsschilder, Werbetafeln oder weit entfernte Personen nicht mehr richtig erkannt werden, entschließen sich die Betroffenen zu einen Gang zum Augenarzt. Die Diagnose lautet dann: Kurzsichtigkeit. Das heißt die Erkrankten können Objekte ab einer Entfernung weniger Zentimeter vom Auge, nur noch unscharfe Konturen erkennen. Gesichter bleiben verschwommen, Zeilen unleserlich. Alles was sich kurz vor dem Sichtfeld befindet, kann ohne Beeinträchtigung erkannt werden. Zeitung zu lesen oder eine SMS zu schreiben bereitet keine Probleme, denn die Betroffenen sind, wie der Name sagt, kurzsichtig. Weitsichtige können alles Entfernte scharf erkennen, ein Buch zu lesen oder am Monitor zu arbeiten ist jedoch nicht ohne Weiteres möglich.

Abhilfe schafft hier zunächst nur das Tragen einer Brille. Ist die richtige Sehstärke erkannt, fertigt der Optiker entsprechende Gläser an. Trotz das die heutigen Brillen teilweise schon als Modeaccessoire gelten, sträuben sich viele Personen eine Brille zu tragen. Tatsächlich stellt eine Brille immer eine gewisse Behinderung im Alltag oder im Sport dar. Daher bieten sich als Alternative Kontaktlinsen an. Wem dies trotzdem zu aufwendig ist, dem kann die moderne Medizin Abhilfe schaffen. Durch eine speziell entwickelte Laseroperation wird ein Teil der Netzhaut entfernt und die Sehkraft meist fast vollständig wiederhergestellt. Diese Operation wird inzwischen weltweit problemlos angewandt, kostet allerdings pro Auge etwas 2500 Euro. Ein Betrag den die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nicht erstatten.